Internistische Psychosomatik

Unsere Sprechstunde für internistische Psychosomatik beschäftigt sich oft mit Patienten, bei denen man trotz zahlreicher Untersuchungen keine zufriedenstellende Erklärung für deren Beschwerden gefunden hat. Viele dieser Patienten fühlen sich enttäuscht oder nicht ernstgenommen. Hier verfügen wir, auch eingebettet in alle anderen fachlichen Kompetenzen der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, über spezielle diagnostische und therapeutische Kompetenz. Die Sprechstunde betreut auch Patienten mit Angst und Patienten, die krank und darüber traurig oder wütend sind, vielleicht mehr oder anders als Andere mit derselben Erkrankung.  

Wir gehen davon aus, dass sich körperliches und seelisches Befinden wechselseitig beeinflussen. Die Haltung der internistisch psychosomatisch tätigen Ärzte nimmt sowohl die Wahrnehmung auf die körperlichen Beschwerden als auch auf die psychischen und sozialen Mitursachen oder Folgeprobleme der betroffenen Person in einem diagnostischen und therapeutischen Konzept auf. Im Mittelpunkt steht der kranke Mensch, nicht die Krankheit. 

Mit unserem wichtigsten Instrument, dem ärztlichen Gespräch, versuchen wir, Lösungsansätze zu finden. Die internistische Psychosomatik ist daher ein Beispiel für personalisierte Medizin, denn es wird für jeden Patienten die zu ihm passende Herangehensweise gesucht. Bei Bedarf steht das gesamte restliche Spektrum der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin sowie der universitären Medizin am UniversitätsSpital Zürich zur Verfügung.